3.3.1 — Applications may only use Documented APIs in the manner prescribed by Apple and must not use or call any private APIs. Applications must be originally written in Objective-C, C, C++, or JavaScript as executed by the iPhone OS WebKit engine, and only code written in C, C++, and Objective-C may compile and directly link against the Documented APIs (e.g., Applications that link to Documented APIs through an intermediary translation or compatibility layer or tool are prohibited). Applications must be originally written by developers which have to be dressed in a black turtleneck sweater and which are sitting at a desk with a minimum size of 30 by 58 by 22 inches when writing code (e.g. writing code that links to Documented APIs when being naked is prohibited, writing code that links to Documented APIs on the toilet is prohibited, writing code that links to Documented APIs when sitting naked on the toilet is strictly prohibited). The single approved source of liquid for developers while writing code that links to Documented APIs is grape juice from California's Navarro vineyards, because that is Steve Jobs' favorite (*** NOTE: REMOVE REFERENCE TO SOURCE OF RULE BEFORE PUBLISHING IN IPHONE DEV CENTER ***).
Okay, natürlich ist das da oben ein Fake. Entstanden in Verbitterung darüber, dass sich Apple nun offenbar anmaßt, die Ausgangssprache für iPhone-Apps festzulegen. Warum stinkt mir das? Weil es technisch völlig ohne Belang ist! Die Quellsprache, in der man als Entwickler arbeitet, ist für die Lauffähigkeit des Resultats auf einer Plattform genauso irrelevant wie es irrelevant ist, ob man den Code zwischen 9 und 17 Uhr im Büro oder mit der Pizza in der Hand spät nachts im Bett liegend schreibt. Wenn es läuft und die Qualitätsstandards von Apple erfüllt (die angesichts des 90%-absoluten-Schrott-Anteils im App Store ja auch nicht besonders hoch zu liegen scheinen) kommt es in den Store, und wenn es seinen Preis für die Käufer wert ist wird es gekauft. Dem Endkunden ist es vollkommen wurst, auf welchem Weg die Anwendung erstellt wurde, so lange ihre Qualität stimmt, und mit dieser Endkunden-zentrierten Sicht sollte auch Apple an die Sache rangehen.
Aber der Endkunde steht bei Apple ja schon lang nicht mehr im Fokus - viel wichtiger ist, das Business-Modell des App Store und die damit verbundene Gelddruckmaschine zu protegieren und die Lock-In-Effekte in die iPhone-OS-Plattform sowohl für Entwickler als auch Endkunden zu maximieren. Ein augenöffnender Artikel von John Gruber (den man mit etwas Vorsicht genießen muss, weil er bekennender Apple-Enthusiast ist und daher...nun ja...zumindest in meinen Augen etwas voreingenommen pro Apple schreibt) erklärt recht gut die Business-Seite hinter dieser Aktion und warum sie aus Apples Sicht Sinn macht. Das zweifel ich auch gar nicht an - ich zweifel nur stark seine Schlussfolgerung an, dass es letztlich auch für den Endkunden eine vorteilhafte Entscheidung sei.
Denn für den zählt nur: gibt es eine App, die mir bei dem, was ich machen will, hilft, und ist sie qualitativ gut genug, dass sie ihren Preis wert ist? Ob die App in Objective C geschrieben ist oder mittels eines Cross-Compilers erzeugt wurde ist bei gleicher Qualität des Endergebnisses irrelevant, und wenn die Cross-Compiler das Erstellen einer qualitativ ebenbürtigen App verunmöglichen sollten regelt entweder die Apple-Qualitätskontrolle oder schließlich der Markt die Situation, sprich die App wird nicht gekauft. Das ist aber eine Frage, die in jedem Einzelfall zu klären ist und die sich nicht mittels "Generalerlass" contra alternativer bzw. Cross-Compiler erschlagen lässt.
Nachtrag
Stevieboy himself hat scheinbar auch den Gruber-Artikel gelesen und bestätigt damit die geschäftlichen Überlegungen. Viel interessanter ist aber die Gegenargumentation von Greg Slepak, nämlich dass es durchaus Fälle hochqualitativer Cross-Platform-Applikationen auf der Mac-Plattform gab (die iPhone-Plattform selbst kann noch nicht für Beispiele herhalten, weil die Cross-Platform-Entwicklung dort noch in den Kinderschuhen steckt und da nun wohl auch nie rauskommen wird) und es somit auf eine Einzelbetrachtung ankommt.